Gestaltung von Wandel und gleichzeitiger Erhalt bestehender Systeme

Industrial image_email_April26.png?crop=false&position=c&color=ffffffff&u=bitava&w=1200&h=628&retina=true-2Industrielle Anlagen und Systeme für den Schwerlastbereich sind auf jahrzehntelange Lebensdauer ausgelegt – die darin verbauten Halbleiter jedoch nicht. Da Chiphersteller ihre Investitionen auf schnelllebige Märkte wie KI, Automobilindustrie und Rechenzentren verlagern, sehen sich industrielle OEMs mit einem beispiellosen Anstieg der Komponentenobsoleszenz konfrontiert.

Die Folge? Kritische Maschinen, Infrastrukturen und weltweit eingesetzte Anlagen sind von Ausfallzeiten, kostspieligen Neuentwicklungen und regulatorischen Rückschlägen bedroht. Anlagensysteme sind auf jahrzehntelange Lebensdauer ausgelegt – die darin verbauten Halbleiter jedoch nicht. 

Unser aktuelles Whitepaper „Erhalt industrieller Systeme und gleichzeitige Vorbereitung auf die Zukunft“ untersucht diese wachsende Kluft und zeigt, wie industrielle Hersteller ihr einen Schritt voraus sein können.

Warum die Obsoleszenz zunimmt

Halbleiterlieferanten verabschieden sich rasch von den ausgereiften Waferprozessen, älteren Packaging-Technologien und Testplattformen, auf denen industrielle Systeme basieren. 8-Zoll-Wafer, Packages mit Anschlussbelegung und veraltete Testplattformen verschwinden, da die Hersteller auf fortschrittliche Fertigungstechnologien und Gehäuse der nächsten Generation umrüsten.

Für industrielle OEMs ergeben sich daraus drei große Herausforderungen:

  • Schwindendes Angebot an älteren Komponenten

  • Kostenintensive Requalifizierungszyklen, die bereits durch geringfügige Hardwareänderungen ausgelöst werden

  • Risiken für Sicherheit, Compliance und bewährte Software-Ökosysteme

Komponentenobsoleszenz ist kein Einzelfall mehr – sie ist eine strukturelle Realität.

Warum Veränderungen nicht immer möglich sind

In vielen regulierten Branchen bedeutet Stabilität Sicherheit. Der Austausch einer einzigen Komponente kann OEMs zwingen, kostspielige Emissionsprüfungen, Sicherheitszertifizierungen oder EMV-Validierungen in Dutzenden von Ländern zu wiederholen. Der sicherste Weg ist oft, eine Neuentwicklung gänzlich zu vermeiden – aber nur, wenn die Teile weiterhin verfügbar sind.

Wie Rochester Electronics zur Langlebigkeit von Systemen beiträgt – Lebenszyklussysteme

Um die industrielle Kontinuität zu gewährleisten, arbeitet Rochester direkt mit Originalkomponentenherstellern (OCMs) zusammen durch:

  • Einen vollständig autorisierten Lagerbestand an aktiven und älteren Komponenten

  • Lizenzierte Fertigung mit Originalwafern, -IP und -Testdaten

  • Die Banking und Lagerung unter kontrollierten Bedingungen

  • Vollständige Produktreplikation, wenn Originalprozesse eingestellt werden und nicht mehr verfügbar sind

Dies stellt sicher, dass OEMs form-, pass- und funktionsidentische Komponenten beziehen können, wodurch kostspielige Neuentwicklungen vermieden und die zertifizierte Systemleistung über Jahrzehnte erhalten bleibt.

Die Modernisierung schreitet voran – doch bewährte Systeme müssen dabei nicht gefährdet werden. Mit proaktiver Lebenszyklusplanung und dem richtigen autorisierten Partner können OEMs die Lebensdauer bestehender Anlagen verlängern und die Kontinuität ihrer Systeme zuverlässig gewährleisten.

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